Gaming-Mäuse im Test

Gamer wissen: Nicht nur auf die persönlichen Fähigkeiten kommt es an, sondern auch auf die Technik! Fussballprofis verwenden passgenaue, perfekte Fussballschuhe, die an ihren Fuß angepasst sind. Sebastian Vettel würde auch nicht mit billigen Reifen vom Discounter beim Großen Preis von Monaco vorfahren.

Deshalb brauchen auch Gamer professionelles Material, professionelle Hardware: Das Wichtigste ist unbestritten die Maus! Denn die Bewegung wird in den meisten Spielen mit der Maus ausgeübt. Und hier muss jeder Klick sitzen!

In großen Gamingmaus-Test erfahren Sie, welche Gaming-Maus empfehlenswert ist und welche zu Ihnen passt. Denn jeder Spieler hat meistens ein Modell, mit dem er besonders gut spielen kann.

Gaming-Maus-Test in der Praxis: So testen wir

Wir überprüfen in unserem ausführlichen Gamingmaus-Test zunächst umfangreich die Produktbeschreibung des Herstellers und die Angaben auf der Verpackung und evtl. in der Werbung auf Genauigkeit und Vollständigkeit. Dabei verlassen wir uns nicht nur auf die Hersteller- und Verkäuferangaben. Außerdem prüfen wir den Preis auf auf Marktüblichkeit. Wir haben eine große Datenbank fast aller Gaming-Mäuse, so dass wir schnell und einfach feststellen können, ob eine Gamer-Maus einen marktüblichen Preis hat. Besonders gute Angebote kennzeichnen wir gesondert.

Die Ergonomie ist ein großer Prüffaktor beim Gaming-Maus-Test: Liegt die Maus gut in der Hand? Wie muss man den Arm halten? Ist das Handgelenk in einer Ruheposition, oder schmerzt es nach kurzer Zeit? Wie sieht es bei Langzeitbenutzung aus, wird die Bedienung der Maus nach mehreren Stunden unbequem? Gibt es Lichteffekte o.ä., die ablenken?

Auch die Qualität wird von uns genau unter die Lupe genommen: Aus welchem Material besteht die Gamingmaus? Welches Material wurde vor allem für den Unterboden verwendet, der besonderen Belastungen ausgesetzt ist? Ist das Material haltbar, oder wird es durch den häufigen Gebrauch verschlissen? Diese Fragen sind besonders wichtig, denn Gamingmäuse sind oft hohen und langen Belastungen ohne Pause ausgesetzt. Ist das Material im Grifbereich griffig und angenehm?

Die Funktionen sind sehr wichtig: Wieviele Tasten und Scrollräder hat die Maus? Wie und wo sind diese angeordnet? Wie kann man sie ansteuern oder belegen? Welche Zusatzfunktionen gibt es? Wie muss man diese konfigurieren? Sind sie abstellbar?

Wir unterziehen auch die Software und die Treiber einer genauen Betrachtung: Sind irgendwelche Treiber notwendig? Werden diese für alle wichtigen Betriebssysteme mitgeliefert? Muss Software installiert werden? Wenn ja, wird diese für alle Systeme geliefert? Werden auch exotische Betriebssysteme unterstützt? Welche Funktionen der Gamingmaus stehen ohne Installation zur Verfügung? Kann die Maus auf allen Systemen genutzt werden? Kann man Profile für verschiedene Spieler oder verschiedene Benutzer anlegen?

Wir testen besonders den Anschluss der Gamermaus: Ist es ein USB-Anschluss, oder handelt es sich um eine kabellose Maus? Auf welchen Frequenzen funkt die Maus? Wieviel Strom verbraucht sie? Ist der USB-Anschluss solide und robust? Wenn die Gamingmaus kabellos ist, testen wir besonders intensiv den Dongle und die Computerschnittstelle.

Einen kleinen Teil des Tests machen die Zusatzfeatures aus, wie z.B. LED-Beleuchtung oder Spezialfunktionen. Dabei testen wir auch, ob die Maus nicht mit Zusatzfunktionen überfrachtet ist und dadurch die wichtigsten Grundfunktionen zu kurz kommen. Überfrachtung schadet manchmal, zu viele Funktionen lenken vom eigentlichen Zweck der Gamingmaus ab. Wir haben für jede Zusatzfunktion eigene, standardisierte Prüfkriterien, die wir gewissenhaft anwenden.

Außerdem prüfen wir den Händler, der die Gamingmaus verkauft. Hält er alle Gesetze, Richtlinien und Vorschriften ein? Biete er ein Rückgaberecht? Wie sieht es mit der Garantie aus? Gibt es Bewertungen oder Erfahrungsberichte von Kunden? Gibt es positive oder negative Rezensionen? Wie hoch sind die Versandkosten?

Aus all diesen Kriterien berechnen wir eine Gesamtnote, die das Preis-/Leistungsverhältnis widerspiegelt. Für besonders gute Angebote vergeben wir eine Extrawertung und kennzeichnen diese extra. Denn oft kann man bei Gamingmäuse ein Schnäppchen machen.

Inhalt www.GamingMausTest.net

  1. Worauf kommt es bei einer Gaming-Maus an?
  2. Welche Preisklassen gibt es bei Gaming-Mäusen?
  3. Wie unterscheidet sich eine Gaming-Maus von einer normalen Computermaus?
  4. Was ist die Auflösung einer Gamingmaus? Was bedeutet DPI?
  5. Aus welchem Material besteht eine Gamingmaus?
  6. Wie unterscheiden sich LED- und Laser-Mäuse?
  7. Brauche ich ein Mauspad für eine Gaming-Maus?
  8. Was ist bei den Maustasten zu beachten?
  9. Welche Zusatzfunktionen gibt es?
  10. Welche Zusatzfunktionen sind eher störend für eine Gamingmaus?
  11. Brauche ich Treiber oder Software?
  12. Auf welchem Betriebssystem funktionieren Gamingmäuse?
  13. Kabellose Gamingmäuse oder doch lieber kabelgebundene?
  14. Wo kaufe ich am besten eine Gamingmaus?

Worauf kommt es bei einer Gaming-Maus an?

Der Gamer spielt manchmal stunden- oder tagelang. Professionelle Gamer bereiten sich, wie alle anderen Sportler auch, auf Wettkämpfe und Turniere intensiv vor. Deshalb ist die Ergonomie einer Gamer-Maus enorm wichtig: Mit Ergonomie bezeichnet man die Benutzerfreundlichkeit und das Zusammenspiel zwischen Computer und Mensch. Bei der Maus bedeutet das: Form und Position der Knöpfe, Gehäusedesign, Bedienung. Das ist wichtig, um einer Sehnenscheidenentzündung oder ähnlich schmerzhaften Erkrankungen der Hände oder Handgelenke vorzubeugen. Man muss sich auch nach stundenlangem Gebrauch fit fühlen, die Maus darf nicht schmerzen.

Präzision der Mausbewegung die Fähigkeit der Maus, präzise und exakt eine bestimmte Stelle am Bildschirm anzusteuern ist ein essentielles und sehr wichtiges Kriterium einer jeden Gamingmaus. Gerade bei Strategiespielen ist eine exakte Mausführung wichig.

Ebenso wichtig ist die Auflösung der Gaming-Maus, die in unserem großen Gaming Maus Test besonderen Stellenwert einnimmt. Dabei testen wir auch, ob die Auflösung in Abstufungen oder stufenlos einstellbar ist.

Außerdem wichtig: Das Scrollrad - denn das Scrollrad kann entweder stufenlos oder in Stufen funktionieren. Manche Gamingmäuse haben auch die Option, die Empfindlichkeit des Scrollrades einzustellen oder die Rasterung ein- oder auszuschalten. Denn bei manchen Computerspielen benötigt man eher ein grob gerastertes Scrolling, bei anderen ein stufenloses.

Für den Gamer sind auch das Material und die Verarbeitung wichtig, vor allem das Material des Unterbodens. Manche Gamingmäuse haben Plastik an der Unterseite, andere Metall oder gar Stoff. Ebenso ist es wichtig zu wissen, auf was für einer Unterlage die Maus verwendbar ist: Benötigt sie ein spezielles Mauspad? Viele Mäuse sind auf transparenten Oberflächen wie z.B. Glas nicht verwendbar, da dieses stark und unkontrolliert reflektiert.

Genauso verhält es sich mit der Bewegung der Maus im Spielalltag: Kann man die Mausbwegung abrupt stoppen, oder läuft sie nach? Das Gewicht der Maus spielt hier eine wichtige Rolle. Manche Mäuser haben ein Fach für abnehmbare Zusatzgewichte. So kann man die Maus leichter oder schwerer machen, wenn man ein anderes Feeling in der Bewegung benötigt oder die Maus für ein anderes Spiel einsetzen möchte.

Welche Preisklassen gibt es bei Gaming-Mäusen?

Grundsätzlich gibt es 3 Preisklassen:

  • Im Bereich bis 30 Euro findet man solide Einsteigermodelle mit wenigen Zusatzfunktionen. Das muss nicht bedeuten, dass man in diesem Preisbereich schlecht beraten ist - denn im Gaming Maus-Test hat sich gezeigt, dass es auch für weniger als 30 Euro Mäuse mit sehr guten Leistungen und guten Funktionen gibt.
  • Bis 50 Euro erhält man ein gutes bis sehr gutes Produkt, das meistens mit mehr Zusatzfunktionen ausgestattet ist. Die meisten verkauften Mäuse liegen im Bereich von 30 bis 50 Euro.
  • Ab 50 Euro erhält man ein High-End-Produkt für Profispieler. Aber auch hier gibt es Unterschiede: Nicht jede teure Maus ist gleich gut, aber ab 50 Euro liegt man grundsätzlich im Profi-Bereich.

Man findet natürlich in allen Preisklassen gute und weniger gute Mäuse. Manche Spieler haben auch mehrere Mäuse, da für jedes Spiel unterschiedliche Funktionen und Eigenschaften wichtig sind: In manchen Spielen braucht man eher schnelle Bewegungen, in anderen äußerst präzise, genaue Züge und eher ruhige Bewegungen. Letztendlich muss jeder Spieler die für sich selbst perfekt passende Maus finden, die es in jeder Preisklasse gibt.

Wie unterscheidet sich eine Gaming-Maus von einer normalen Computermaus?

Eine Gamingmaus hat einen ganz anderen Anwendungsbereich als eine Maus für den normalen Computergebrauch. Diesem Umstand wird in unserem Gamingmaus-Test auch Rechnung getragen. Eine Gamermaus ist ein Eingabegerät für Spezialanwender, so wie es z.B. auch spezielle Mäuse für Grafiker und Designer gibt.

Eine Gamingmaus wird manchmal stunden- oder tagelang intensivst genutzt, mit schnellen Bewegungen und ohne große Pausen. Das ist bei einer Büro-Maus eher selten der Fall. Eine Gamermaus muss also robuster und stabiler sein als eine normale Maus und darf nicht verschleißen.

Wenn eine Office-Maus Staub oder Dreck aufnimmt, ist das nicht so schlimm, da man sie einfach kurzzeitig reinigen kann. In einem wichtigen und hektischen Spiel besteht diese Möglichkeit aber nicht, deshalb muss man hier besonders darauf achten, dass die Maus so hergestellt ist, dass sie keine Staubrückstände o.ä. aufnimmt.

Außerdem muss die Ergonomie und die Benutzerfreundlichkeit viel höher sein als bei einer herkömmlichen Maus, denn Gamer haben manchmal keine Pause, kurz die Hand auszuschütteln. Die Maus muss immer und 100%ig angenehm zu führen sein, sie darf kein unangenehmes Gefühl verursachen.

Des weiteren darf die Maus trotz ihrer Robustheit nicht zu schwer sein, da sie teilweise schnell bewegt werden muss. Gleichzeitig darf sie nicht zu leicht sein, sondern sie muss sich mit einem angemessenen Gewicht sicher und präzise führen lassen. (Um in diesem Balanceakt zu bestehen, haben manche Gamingmäuse abnehmbare Zusatzgewichte.)

Eine Gamingmaus benötigt außerdem viel mehr und anders angeordnete Tasten als eine normale Office-Maus: Spieler belegen diese Tasten mit bestimmten Funktionen im Spiel. Meist sind die Tasten so angeordnet, dass sie mit dem Daumen oder sogar mit allen Fingern verwendet werden können. Dazu kommen natürlich noch die üblichen 2 bis 3 Maustasten sowie das Scrollrad, das ebenfalls klickbar ist. Manche Gamer-Mäuse haben mehr als 10 Tasten.

Auch das Design einer Gamingmaus ist häufig anders. Gamingmäuse sind mehr Designobjekt als die einfarbigen schwarzen, weißen oder grauen Office-Mäuse. Es gibt Gamingmäuse in verschiedenen Farben und mit verschiedensten Designs.

Klar ist auf jeden Fall: Mit einer Officemaus kann man ein professionelles Spiel nicht gewinnen. Deshalb greifen Forgeschrittene oder Profis auch garantiert zu einer Gamingmaus.

Was ist die Auflösung einer Gamingmaus? Was bedeutet DPI?

Die Auflösung einer Maus wird in DPI (dots per Inch = Punkte pro Zoll) gemessen und beschreibt die Anzahl der vom Mauszeiger zurückgelegten Pixel pro Mausbewegung. Je höher die Auflösung ist, desto mehr Pixel werden also pro Mausbewegung angesteuert. Das bedeutet: Mehr Geschwindigkeit.

Daraus folgt ein gewisser Bedienungskomfort, denn bei einer sehr hohen Auflösung kann man so den gesamten Bildschirm mit der Maus abfahren, ohne sie weit bewegen zu müssen.

Bei 3D-Spielen wirkt sich eine höhere Auflösung außerdem auf die Drehgeschwindigkeit aus, da eine Maus mit einer höheren Auslösung mehr Bewegungsdaten sammelt.

Das Wichtigste bei der Auflösung der Maus ist die Einstellbarkeit: Die Auflösung muss zwingend einstellbar sein, sonst kann man die Maus nicht gebrauchen. Eine Maus mit sehr hoher Auslösung ist nämlich ansonsten für normales Arbeiten in Windows unbrauchbar. Bei manchen Mäusen kann man die Auflösung stufenweise, bei anderen stufenlos einstellen.

Aus welchem Material besteht eine Gamingmaus?

Die meisten Gaming-Mäuse bestehen aus Kunststoff, meistens Plastik. Dabei ist es wichtig, dass das verwendete Material nicht zu hart ist, so dass sie nur unkomfortabel angefasst werden können. Auch darf das Material nicht zu weich sein, so dass sich die Maus unbeabsichtigt bewegt oder sich nur ungenau positionieren lässt.

Einige Mäuse haben eine Unterseite aus Metall. Durch den dadurch sehr niedrigen Schwerpunkt ermöglichen sie sehr ruhige und präzise Bewegungen. Außerdem ist das Metall rutschfest und hat eine optimale Griffigkeit im Verhältnis zum Mauspad. Ein solcher Metall-Unterboden ist bei einer Gamingmaus absolut zu empfehlen, wird sich aber eher bei teureren Modellen finden.

Wie unterscheiden sich LED- und Laser-Mäuse?

Bei LED- und Lasermaus ist lediglich die Lichtquelle innen anders, mit der die Bewegungen der Maus relativ zur Umgebung aufgezeichnet werden. Sie nutzen also ein jeweils unterschiedliches technisches Verfahren zur Erkennung der Mausbewegung.

Die Wahrheit ist: Im normalen Spiel wird man kaum Unterschiede zwischen Laser- und LED-Maus feststellen können. In unserem Gaming Maus-Test hat sich herausgestellt, dass der Unterschied minimal und wohl eher im Labor als im Spiel feststellbar ist.

Brauche ich ein Mauspad für eine Gaming-Maus?

Eine Gamingmaus stell natürlich nicht höhere Anforderungen an den Untergrund als eine normal Maus. Es genügt also ein ebener, idealerweise einfarbiger Untergrund. Aber der Natur des Computerspiels, in dem es häufig auf schnelle und ruckartige Bewegungen ankommt, liegt es zugrunde, dass die meisten Gamer ein spetielles Mauspad verwenden.

Dieses darf nicht zu klein sein, denn sonst muss man die Maus am Ende des Pads hochheben und umsetzen. Bei diesem Umsetzvorgang kann sich ungewollt der Mauszeiger bewegen, was im Spiel ein Problem verursachen kann. Deshalb sollte man auch Mäuse bevorzugen, die ein Hochheben und Umsetzen ohne oder mit minimalster Mauszeigerbewegung ermöglichen.

Ein Gaming-Mauspad ist jedenfalls groß und rutschfest, so dass eine abrupt gestoppte Maus auch wirklich anhält. (Dabei stellt sich gleich die Frage, ob die Maus so gut ist, dass sie nicht nachläuft, also dass eine gestoppte Mausbewegung am Bildschirm nicht weiterläuft.)

Es gibt Mauspads, deren Oberflächenbeschichtung extra reflektierend gestaltet ist, so dass sie mehr Licht zurückwerfen. Die Folge: Der Sensor der Maus kann die Mausbewegung genauer nachvollziehen.

Außerdem muss die Oberfläche des Mauspads so verabrietet sein, dass die Maus bei der Bewegungsaufnahme nicht hakt. Auch kleinste Bewegungen müssen damit problemlos durchführbar sein. Manche Gamer-Mousepads sind auch auf bestimmte Mäuse abgestimmt, so dass die Gaming-Maus und das Mauspad optimal zusammenarbeiten.

Es gibt auch Mauspads mit speziellen Oberflächen für verschiedene Anwendungsbereiche: Speed-Oberflächen erlauben ein Maximum an Geschwindigkeit, während Präzisions-Oberflächen kleinste exakte Mausbewegungen erlauben.

Das Gaming-Mauspad muss außerdem so beschaffen sein, dass die Hand angenehm aufliegen kann. Die Oberfläche darf auch nicht durch Schweiß oder Dreck beeinflusst werden, sondern muss bei jeder Temperatur und Beanspruchung maximale Leistung ermöglichen.

Das Mauspad muss auch sehr dünn sein, so dass die Kante nicht behindert. Idealerweise ist die Kante abgerundet, so dass sie ohne Stufe auf den Tisch übergeht.

Einige Gamingmäuse haben einen Kalibrierungsmodus, also eine Lernfunktion, die sie an das Mauspad anpasst.

Was ist bei den Maustasten zu beachten?

Man benötigt die richtige Anzahl von Maustasten: Manche Spiele brauchen viele Tasten, andere wenig. Es ist wichtig, sich vorher Gedanken darüber zu machen, wie man die Maus verwenden will. Denn bei einem Spiel, das mit wenigen Tasten auskommt, können die nicht benötigten Tasten störend sein. Es gibt Gaming-Mäuse mit wenigen (5 - 6), auch auch solche mit vielen (12 und mehr) Tasten. Je nach verwendetem Spiel sollte man eine Anzahl von Tasten wählen, die sinnvoll ist. Weniger kann hier manchmal mehr sein.

Ebenso wichtig ist die Klickgenauigkeit und der benötigte Klickdruck: Manche, eher billigere, Gamingmäuse bewegen sich bei einem Tastendruck. Das darf natürlich nicht geschehen! Weiterhin ist der Druck wichtig, der auf die Maustaste ausgeübt werden muss, damit ein Klick zustande kommt: Wieviel Kraft muss aufgewendet werden? Wie groß muss die Bewegung sein? Kann man den Finger auf die Maustaste legen, ohne versehentlich zu klicken? Die Gamermaustaste darf also nicht zu früh auslösen, denn üblicherweise legt man den Finger auf eine Taste, bevor man klickt.

Auch das Geräusch beim Benutzen der Tasten oder des Scrollrades ist wichtig: Laute Klickgeräusche können störend wirken, gerade wenn sich mehrere Gamer in einem Raum befinden und schnell spielen.

Außerdem ist die Lage der Tasten entscheidend. Es gibt mittlerweile spezielle Linkshänder-Gamingmäuse, die extra auf die Bedürfnisse von Linkshändern zugeschnitten sind. Dort liegen die Tasten natürlich anders als bei normalen Rechtshänder-Gamermäusen.

Welche Zusatzfunktionen gibt es?

Manche Gamingmäuse haben speicherbare Profile für mehrere Spiele oder mehrere Benutzer. Sämtliche Einstellungen und Tastenbelegungen können dann in einem Profil abgespeichert und wieder abgerufen werden. Zum Beispiel kann man die Tasten je nach Spiel anders belegen, oder die Empfindlichkeit der Maus kann in den Profilen komfortabel gewechselt werden.

Manche Mäuse haben auch einen Beschleunigungssensor, der den Sensor im Aufzeichnen der Mausbewegung unterstützt. Ein sogenanntes Gyroskop kann nämlich die Lage der Maus im Raum erfassen, wenn der Sensor an der Unterseite aufgrund einer zu hohen Geschwindigkeit nicht mehr in der Lage ist, die Bewegung korrekt zu erfassen. Beschleunigungssensoren gibt es in der Luftfahrt und in modernen Autos. In manchen Mäusen erhöhen sie die Genauigkeit der Bewegungserfassung.

Einige Gamingmäuse haben eine Beleuchtung, die sich in Abhängigkeit mit der Mausbewegung verändert. Das ist schön anzusehen, kann aber auch störend sein. Denn bei einer Gamingmaus, die im Gegensatz zu einer normalen Computermaus in langen Spielsessions verwendet wird, können solche Lichteffekte auch störend oder blendend wirken. Man sollte deshalb unbedingt darauf achten, dass etwaige Lichteffekte bei der Maus abgeschaltet werden können. Denn so schön so etwas aussieht, gerade in dunklen oder abgedunkelten Räumen wirkt eine solche Lichtquelle im Blickfeld des Spielers störend.

Die Zusatztasten einer Gamingmaus können frei mit Funktionen belegt werden. Je nach Spiel ist die Anzahl und Lage der Maustasten wichtig. Denn viele Tasten, die naturgemäß eine größere Fläche benötigen, liegen weit auseinander. Wenn man eine solche Maus bei einem Spiel verwendet, das nur wenige Tasten benötigt, muss man die Finger eventuell stärker spreizen und weiter bewegen, um an eine bestimmte Taste zu kommen. In diesem Fall wäre eher eine Maus mit wenigen (5 - 6) Tasten angebracht. Es gibt auch Mäuse mit vielen (12 und mehr) Tasten.

Zusatzgewichte zur Gewichterhöhung gibt es auch gelegentlich, denn manche Mäuse sind sehr leicht, so dass man sie nicht präzise und genau bewegen kann. In diesem Fall kann man ein Fach an der Maus öffnen und Zusatzgewichte einbringen, um das Gewicht zu erhöhen. Meistens sind die Gewichte für die Gamingmaus kleine Bausteine, die man einfach ein- und ausbauen kann.

Welche Zusatzfunktionen sind eher störend für eine Gamingmaus?

Grundsärtzlich ist die Überfrachtung der Maus mit allerlei Zusatzfunktionen nicht immer positiv. Denn viele Mäuse haben Funktionen, die niemand benötigt:

Eine zu hohe Auflösung kann schlecht sein. Zu viele Tasten können störend sein. Ein schönes Design oder tolle Lichteffekte können nervig oder ablenkend sein.

Brauche ich Treiber oder Software?

Praktisch alle Gaming-Mäuse können ohne Treiber oder die Installation von Software verwendet werden. Unter Windows werden sie per „plug and play“ eingesteckt, das System erkennt sie vollautomatisch, und sie sind sofort einsatzbereit. Mit den Standardtreibern lassen sich dann die Grundfunktionen der Gamingmaus verwenden. Aber: Möchte man besondere Funktionen nutzen, bestimmte Einstellungen ändern oder die Tasten anders belegen, kann die Installation von Treibern und Software erforderlich sein.

Bei vielen Gamingmäusen ist die Installation von Software erforderlich, um

  • die Auflösung einzustellen,
  • die Tasten mit Funktionen zu belegen,
  • eventuell vorhandene Lichteffekte zu konfigurieren,
  • Empfindlichkeit und Rasterung des Scrollrades zu verändern.

Manche Mäuse lassen auch die Speicherung der Einstellung in verschiedenen Profilen zu, so dass man ein bestimmtes Konfigurationsprofil, z.B. für ein bestimmtes Spiel, schnell wieder aufrufen kann. Wiederum andere Mäuse speichern diese Profile im Flash-Speicher der Maus oder sogar online, so dass die Profile auch an einem fremden Computer oder nach einem Computerwechsel zur Verfügung stehen.

Auf welchem Betriebssystem funktionieren Gamingmäuse?

In allen Betriebssytemen, die über eine „Plug and Play“-Funktionalität verfügen, sind die Grundfunktionen der Gamingmaus sofort nutzbar. Das bedeutet: Einstecken und loslegen. Das ist unter Windows und iOS, aber auch unter den graphischen Benutzeroberflächen der meisten Linux-Versionen der Fall. Denn eine Gamingmaus ist in ihren Basisfunktionen letztendlich nichts anderes als eine herkömmliche Maus, die mit den Standardtreibern des Betriebssystems funktioniert.

Etwas anders sieht es aus, wenn man die besonderen Funktionen der Gamingmaus nutzen oder bestimmte Einstellungen ändern will. Das ist meistens nur mit Treibern des Herstellers möglich. Manche Hersteller liefern die Treiber auf CD oder DVD mit, bei anderen muss man diese aus dem Internet herunterladen. Für Standard-Betriebssysteme (hauptsächlich alle Windows-Versionen) stehen immer Treiber und Software zur Verfügung. Bei exotischen Betriebssystemen, z.B. Linux, lohnt es sich, vor dem Kauf den Hersteller oder Händler zu kontaktieren oder auf deren Webseiten nachzusehen.

Einige Mäuse liefern die Treiber und Software auch auf einem eingebauten Flash-Speicher in der Maus mit. Wenn man die Maus das 1. Mal anschließt, funktioniert sie dann wie ein USB-Stick, und man kann die Treiber direkt von der Gamingmaus aus installieren.

Kabellose Gamingmäuse oder doch lieber kabelgebundene?

Es gibt 2 Systeme, um eine Gamingmaus anzuschließen: Kabellos oder kabelgebunden. Kabellos handelt es sich um eine Funkmaus, die ihre Signale an einen Empfänger sendet, der an den PC angeschlossen wird. Kabelgebundene Mäuse werden meist per USB mit dem Computer verbunden.

Man könnte denken, dass Alles für eine kabellose Maus spricht, spart man sich doch so den lästigen Kabelsalat. Aber:

Das Signal einer kabellosen Maus geht einen längeren und komplizierteren Weg zum Computer und damit zum Spiel. Zunächst wird es in der Gamingmaus elektronisch in den Speicher geschrieben, dann ausgewertet, in ein Funksignal umgewandelt und per Funk abgestrahlt. Im Empfänger wird es decodiert, in ein Computersignal umgewandelt und per USB-Kabel an den Computer geleitet. Dort wird das Signal von der Software bzw. dem Treiber erkannt und ausgewertet. Ein langer Weg, auf dem es zu Störungen kommen kann.

Gamer beklagen gelegentlich längere Reaktionszeiten bei kabellosen Mäusen. Das würde im normalen Office-Betrieb nicht stören, kann aber in einem schnellen Spiel über Sieg oder Niederlage entscheiden. Gerade wenn das Signal gestört ist, z.B. durch weitere kabellose Geräte wie Tastaturen oder Mäuse im selben Raum, kann es zu Störungen kommen.

Außerdem muss die kabellose Gamingmaus ihren Strom natürlich aus einer Batterie, genauer gesagt aus einem Akku, beziehen. Ein Akku verliert mit längerer Laufzeit an Kapazität, so dass die Leistung der Maus auf Dauer schlechter wird. Natürlich gibt es heutzutage hochwertige Akkus, aber gerade bei sehr preisgünstigen kabellosen Mäusen kann die Akkulaufzeit und die abnehmende Signalqualität mit der Zeit zum Problem werden. Auch das Laden des Akkus ist manchmal ein Problem: Zwar werden die meisten Mäuse mit einer Ladestation geliefert, aber die Ladedauer ist meist relativ lang.

Des weiteren kann es passieren, dass die kabellose Gamermaus nicht zu einem bestimmten Betriebssytem kompatibel ist. Das kommt zwar meist auf eher exotischen oder speziell konfigurierten Systemen vor, aber es ist ein gewichtiger Punkt, der bedacht werden muss. Denn kabellose Geräte benötigen manchmal Treiber oder Software.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass kabellose Gamingmäuse immer eine längere Signallaufzeit haben. Manchmal kann das zu Problemen führen. Allerdings haben viele kabellose Gamingmäuse eine riesige Funktionsvielfalt (vielleicht, um von den Nachteilen der kabellosen Technologie abzulenken?). Sie haben meist sehr viele Tasten und viele Zusatzfunktionen.

Bei kabelgebundenen Mäusen testen wir die Beschaffenheit des Kabels und der Anschlüsse. Denn das Kabel muss lang sein, darf aber nicht im Weg liegen. Außerdem muss der Anschluss an der Maus so gestaltet sein, dass das Kabel nicht im Weg herumliegt. Ein weiteres Problem ist ein Kabel, das nachgezogen wird und die Mausbewegungen behindert; das ist ein absolutes No-Go für eine Gamingmaus.

Neuerdings gibt es auch Dual-Use-Mäuse: Das sind Gamingmäuse, die mit und ohne Kabel betrieben werden können. Sie verfügen über ein abnehmbares Kabel. Mit Kabel funktionieren sie ganz normal wie jede andere Gamingmaus. Nimmt man das Kabel ab, hat man alle Vorteile der kabellosen Technik - und keinen Kabelsalat auf dem Schreibtisch.

Wo kaufe ich am besten eine Gamingmaus?

Grundsätzlich gibt es 3 Möglichkeiten, eine gute Gamingmaus zu kaufen - und in unserem Gamingmaus-Test haben wir alle 3 Optionen unter die Lupe genommen: Man kann eine Maus beim Elektro- oder Computer-Fachhändler kaufen, beim Discounter oder im Online-Shop im Internet.

Im Fachhandel wird man in der Regel eine gute bis sehr gute Beratung erhalten. Demgegenüber wird die Auswahl beim Fachhändler nicht allzu groß sein. Mit Sicherheit hat er nicht alle Gamingmäuse vorrätig, und mit Sicherheit wird man auch nicht alle vorrätigen Mäuse präsentiert bekommen. Ein Fachhändler berät gelegentlich auch nach Verkaufspreis, also versucht, dem Kunden das möglichst Teuerste anzudienen. Das muss aber nicht immer das beste sein. Es gibt auch Fachhändler, die besserer Produkte verschweigen, da sie günstiger sind oder sie aktuell nicht vorrätig sind.

Die größere Auswahl und den besseren Preis bekommt man beim Computer- oder Elektro-Discounter wie z.B. Saturn. Aber: Die Geschäfte liegen meist in Innenstädten, was mit Parken u.ä. mehr Zeit kostet. Außerdem ist beim Discounter die Beratung niemals so gut wie beim Fachhändler. Demgegenüber wird man hier allerdings mit einer riesigen Auswahl belohnt.

Eine sehr gute Kompromisslösung ist der Online-Handel bei einem renommierten Online-Shop wie z.B. Amazon. Denn online kann man sich ausführlich und unabhängig informieren, Testberichte und Gamermaus-Tests lesen und sich in Ruhe von zu Hause aus eine Gamermaus aussuchen. Es besteht kein Kaufdruck, und man wird nicht zum Kauf gedrängt. Außerdem findet man online mit Abstand die besten Preise.

Einen unschlagbaren rechtlichen Vorteil bietet der Onlinehandel außerdem: Da es sich um ein sogenanntes Fernabsatzgeschäft handelt, kann man alle Produkte innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücksenden und erhält den vollen Kaufpreis (inkl. Versandkosten!) erstattet. Wir empfehlen daher unbedingt, eine Gamingmaus im Onlinehandel zu kaufen.

Wenn es um die Frage geht, ob man eher einen großen Onlinehändler oder einen kleinen Onlineshop bevorzugt, so geht der Trend (und unser Tip) unbedingt zum großen Shop (wie z.B. Amazon) - denn dort kann man sich sicher sein, die Ware auch zu erhalten, und durch das Bewertungssystem kann man sich vorher gut über die Produkte und die Händler informieren.